Su Fang Ng. Literature and the Politics of Family in Seventeenth Century England. Cambridge. 2007
(Synopsis d. Rez. von Vanessa Wilkie, H-Albion)
In diesem Buch geht die Autorin den vielfältigen Bedeutungen der Metapher „Familie“ im politischen Kontexten nach. Was bedeutet es im 16. Jahrhundert, wenn sich der Monarch als Vater des Volkes versteht? Obwohl ihre Hauptquellen literarische Texte sind, kann sie anscheinend eine weite Verbreitung und einen vielfältigen Gebrauch derartiger Metaphern durch Könige, politische Theoretiker und Theologen nachweisen.
She weaves historical and literary theories together so fluidly that the flexibility of the family-state metaphor becomes a fascinating insight into the complexities of both political and family structures, as well as theories of gender. [Vanessa Willkie, H-Albion, 2009]
Der erste Teil ihres Buches widme sich dem Gebrauch der Familienmetaphern in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen. König James und Königin Anne konnte in einer Weise als Familie wahrgenommen werden, wie es vorher in Bezug auf Elisabeth nicht möglich gewesen ist. Im zweiten Teil stände mehr die politische Radikalisierung im Vordergrund, welche bei den Familienbeziehungen beginnt, die Gesellschaft umzugestalten.
URL der Rezension: http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=23794