Best, Michael R. “Nashe, Lyly, and Summer’s Last Will and Testament”. in Philological Quaterly. 48:1 (1969: Jan)
Thomas Nashes Verhältnis zu John Lyly ist ambivalent. Den Mitstreiter in der Marprelate-Kontroverse behandelt er mit Samthandschauen. Dem Vertreter des Euphuismus begegnet er mit Skepsis und Kritik. Davon zeugt möglicherweise Nashes Summer’s Last Will and Testament. Die Aufführung erfolgte [...]
Archiv für Februar 2008
Nashe und Lyly
Veröffentlicht in Rhetorik, Sprache, Theater, Getagged John Lyly, Thomas Nashe am Februar 25, 2008 | Keine Kommentare »
Ein Zauber der alten Schule
Veröffentlicht in Literatur, Theater, Getagged Magie, Robert Greene am Februar 25, 2008 | Keine Kommentare »
McNeir. Waldo F. “Traditional Elements of the Character of Greene’s Friar Bacon”. in Studies in Philology. 45(1948)
In Friar Bacon and Friar Bungay (1589) porträtiert Robert Greene mit Friar Bacon eine den Elisabethanern gut bekannte Gestalt. Der Philosoph und Wissenschaftler Roger Bacon aus dem 13. Jahrhundert war, wegen der ihm nachgesagten magischen Fähigkeiten, anscheinend bereits [...]
Euphues again
Veröffentlicht in Literatur, Sprache, Getagged Euphuismus am Februar 22, 2008 | Keine Kommentare »
Sternberg, Theodore. “More about Queen Elizabeth’s Euphuism” in Studies in English. 13(1933)
Der Autor knüpft an einen, fünf Jahre zuvor veröffentlichten Beitrag zum selben Thema an. Er möchte seine These, dass Elisabeths Briefe 30 Jahre vor John Lylys Roman Merkmale des Euphuismus aufweisen, mit weiteren Beispielen belegen. Zudem will er zeigen, dass die Stilelemente bis zum [...]
Moralische Unterstützung für Soldaten
Veröffentlicht in Gesellschaft, Literatur, Getagged Militär am Februar 22, 2008 | Keine Kommentare »
Jorgensen, Paul A. “Moral Guidance and Religious Encouragement for the Elizabethan Soldier”. in Huntington Library Quarterly. 13:1 (1949/1950)
In der Renaissance gab es, betrachtet man die überlieferten Texte, ein hohes Interesse für Verhaltensnormen, das inbesondere von der “Mittelklasse” ausging. Viel Aufmerksamkeit erhielten auch Soldaten. Kriege wurde als Gegensatz zur zivilen Ordnung, als Barbarei empfunden. Als Existenzgrundlage [...]
Greenes Euphuismus
Veröffentlicht in Literatur, Sprache, Getagged Dialog, Euphuismus, Robert Greene am Februar 21, 2008 | Keine Kommentare »
Weld, John. Some Problems of Euphuistic Narrative. in Studies of Philology 45 (1948)
Der Beitrag analysiert die Beziehung zwischen Robert Greenes Mamillia (1580) und Henry Wottons Courtlie Controuersie of Cupid’s Cautels (1578). Das Verhältnis beider Texte zueinander verdeutliche Greenes Art euphuistisch zu schreiben. Wottons Buch selbst ist eine Übersetzung von Jacques D’Yvers Le Printemps D’Yver [...]
Liebeskrank in der Renaissance
Veröffentlicht in Gesellschaft, Literatur, Getagged Humor, Liebe, Medizin am Februar 12, 2008 | Keine Kommentare »
Babbe, Lawrence. Love Melancholy in the Elizabethan and Early Stuart Drama. in Bulletin of the History of Medicine.13(1943)
Liebe wurde im 16. Jahrhundert nicht nur romantisch thematisiert, sondern auch unter medizinischen Gesichtspunkten betrachtet. Man kannte zwei Stadien der Liebeskrankheit, die in Begriffen der antiken Humoraltheorie beschrieben wurden. Träger der Liebe ist das Blut, ein feuchter und [...]
Stil und Dialog
Veröffentlicht in Literatur, Rhetorik, Getagged John Lyly, Dialog, Sprachstile am Februar 6, 2008 | Keine Kommentare »
Orth, Eva-Maria. “Gesprächsstile in der Erzählliteratur der englischen Renaissance bei John Grange und Thomas Deloney”. in Dialog und Gesprächskultur in der Renaissance. Bodo Guthmüller (Hg.).2004
Der Beitrag widmet sich den oft vernachlässigten Prosatexten der englischen Renaissance. Die Autorin kritisiert die Kategorie des Realismus als Ansatz für die Bewertung der Prosa dieser Zeit. (229) Als Indiz für [...]
Zum Dialog
Veröffentlicht in Rhetorik, Theater, Getagged Dialog, Thomas Morus, Utopia am Februar 6, 2008 | Keine Kommentare »
Müller, Wolfgang G. Dialog und Dialogizität der Renaissance. in Dialog und Gesprächskultur in der Renaissance. Bodo Guthmüller (Hg.).2004
Die Renaissance gelte unbestreitbar als ein Höhepunkt der Rhetorik, aber welche Bedeutung kam ihr tatsächlich zu? Sahen die Zeitgenossen in ihr lediglich ein Instrument zur Überredung, welches Ansichten monolithisch zu bewahren suchte? Dem widerspricht die Vielzahl überlieferter Dialoge, [...]
Sehen
Veröffentlicht in Bild, Getagged Sehen am Februar 5, 2008 | Keine Kommentare »
Clarke, Stuart. Vanities of Eye. 2007
(Synopsis d. Rez. v. Markus Friedrich, H-Soz-u-Kult)
Das Buch bietet eine Überblicksgeschichte des Sehens für das 16. und 17. Jahrhundert. Clarke vertritt die These, dass diese Zeit von einem “Vertrauensverlust in die Zuverlässigkeit des Sehens geprägt ist. Diese These wird an verschiedenen Diskursen konkretisiert, u.a. an der erkenntnistheoretischen Beschäftigung mit den [...]
Leserinnen
Veröffentlicht in Gender, Literatur, Getagged Lesen am Februar 4, 2008 | Keine Kommentare »
Wright, Louis B. The Reading of Renaissance English Women. Studies in Philology. 28 (1931)
Elizabethanische Frauen, insbesondere hohe Adlige, gehörten von Beginn an zur literarischen Öffentlichkeit. Die Lesefähigkeit von Frauen, so die Autorin, wurde bisweilen starkt unterschätzt. Frauen besuchten einfache Schulen und wurden von privaten Hauslehrern unterricht. Die Bildungsreformer gehen mit Selbstverständlichkeit davon aus, dass Frauen [...]