Elizabeth Salter.Cultural Creativity in the Early English Renaissance.2006
(Synopsis d. Rezension v. Catherine Richardson, H-Albion)
Das Buch scheint der quantitativen Sozialgeschichte verpflichtet. Untersuchungsgegenstand sind ca. 6000 Testamente. Sie werden hinsichtlich der Frage analysiert, welche Texte und Objekte benutzt wurden, um eine Aussage über die eigene Identität zu treffen. Die Studie beschäftigt sich mit verschiedenen Bereichen der sozialen Kultur (Besitz, Kleidung) und erfasst Bevölkerungsschichten, die ansonsten aus dem Blickfeld der Forschung fallen (nicht gentry, nobility). Des Weiteren wird der Wandel sozialer Praktiken greifbar. Ein weiteres Plus ist die Gegenüberstellung von sozialem und literarischem Diskurs. Allerdings werden anscheinend quantitative Methoden vernachlässigt, so dass die Ergebnisse eine gewisse Willkürlichkeit nicht entbehren.